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Fahndung nach Person wegen versuchten Totschlag im Landkreis Nordvorpommern

Gesucht werden mit Beschluss des Amtsgerichtes Stralsund vom 14.11.2005

·                     Tatverdächtiger Philip Braun geb. 08.12.1987

·                     Zeugin (Mutter des Tatverdächtigen) Petra Braun geb. 17.10.1958

Sachverhalt

Philipp Braun steht im Verdacht als Täter eines versuchten Totschlags am 16.07.2005, gegen 15.50 Uhr im Landkreis Nordvorpommern einem Geschädigten lebensbedrohliche Verletzungen zugefügt zu haben. Anschließend beraubte er sein Opfer. Mutter und Sohn sind unbekannten Aufenthaltes. Sie können bundesweit unterwegs sein, wo wie es in der Vergangenheit praktiziert wurde. Der Philip Braun reist ohne Personalausweis, diesen hatte er beantragt, aber nicht abgeholt.

Es wird davon ausgegangen, dass beide Personen gemeinsam unterwegs sind, daher wird die Mutter zur Aufenthaltsermittlung des Philip Braun benötigt. Weiterhin ist davon auszugehen, dass sich ein 3-jähriges Kleinkind bei den Personen befindet, nämlich der zweite Sohn der Petra Braun.

Wer hat die Personen gesehen?

Wer kann Angaben zu deren Aufenthalt machen?

Hinweise bitte an:

Bundeskriminalamt Wiesbaden

-Kriminaldauerdienst-

Tel.: +49/61155 - 13101

Fax.: +49/61155 - 12890

E-mail: info@bka.de

Familienname: Perkovic

Vorname: Josip

Alter: 60

Geburtsdatum: 17.05.1945

Geburtsort: Licko Nevo Selo

Staatsangehörigkeit: Kroatisch

Alias: Novakovic, Tomo

Sachverhalt

1. Im Zusammenhang mit der Tötung des Exilkroaten Durekovic, Stjepan am 28.07.1983 in Wolfratshausen/Bayern fahnden die deutschen Ermittlungsbehörden mit internationalem Haftbefehl nach dem 60-jährigen kroatischen Staatsangehörigen Josip Perkovic.

2.Der Gesuchte Josip Perkovic ist weiterhin verdächtig, zusammen mit einem weiteren Geheimdienstmitarbeiter im November 1977 versucht zu haben, einen gebürtigen Kroaten zum Mord an zwei in Deutschland lebenden Exilkroaten zu bestimmen.

Perkovic war unter anderem in leitender Funktion für den jugoslawischen Geheimdienst UDBA, Teilrepublik Kroatien, bis 1991 tätig. Auf Grund polizeilicher Ermittlungen sind konkrete Anhaltspunkte vorhanden, dass sich der Gesuchte in Kroatien aufhält.

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Beschuldigten Josip Perkovic in der Bundesrepublik Deutschland oder zu seiner Auslieferung dorthin führen, hat der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof eine Belohung in Höhe von 5000,- Euro ausgesetzt.

(Diese Belohnung ist nicht bestimmt für an der Straftat beteiligte Personen sowie für Amtsträger, zu deren Berufspflichten die Aufklärung und Verfolgung von Straftaten gehören. Über die Zuerkennung und Verteilung der Belohung entscheidet der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof unter Ausschluss des Rechtsweges).

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